TRIO
24 Stunden
In der Camera Obscura des Walcheturms spielt die Formation TRIO an den Reglern von Zeit und Raum. Hier entfaltet sich das Motiv Stadt in der Interaktion von Musik, Tanz und Fotografie. 24 STUNDEN erschafft eine (sur)reale Welt, die die Netzhaut zum vibrieren bringt und das Trommelfell funkeln lässt.
In einem immersiven Setting inszenieren die drei Akteure einen Tageszyklus in der Zeitskala eines Konzerts. Die Inszenierung portraitiert die Beziehung zwischen der Kreatur homo sapiens und dem urbanen Lebensraum einer Stadt, im Spannungsfeld zwischen alltäglicher Funktionalität und urmenschlicher Lebenskraft.
Das Organische und Synthetische der uns vertrauten Welt spiegeln sich hier in der künstlerischen Sprache von TRIO: Verbunden durch ein komplexes Modular-System, interagieren Wind Instruments mit dem tanzenden Körper und projiziertem Bild. Dabei kommen Bewegungssensoren, Tonbandmaschinen, Modularsynthesizer, Zufallsgeneratoren sowie Videomanipulationen zum Einsatz. Durch das Zusammenspiel aus menschlichem Fingerspitzengefühl und raffinierter Technik wird der temporär erschaffene Welt von 24 STUNDEN zum lebendigen Organismus.
TRIO realisiert mit 24 STUNDEN das dritte Modul der Moods Carte Blanche von Matthias Tschopp.
Aufführungsdaten Walcheturm
Freitag, 11. Februar 2022, 20:30 Uhr
Samstag, 12. Februar 2022, 17:00 Uhr
Samstag, 12. Februar 2022, 20:30 Uhr
Komposition, Sound Design: Matthias Tschopp
Inszenierung, Dramaturgie: Elena Morena Weber
Fotografie/Viedeosynthese: Jürg Zimmermann
Musik: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann
Kostüm: Ljuba Avvakumova
Technische Unterstützung, Ton & Licht:
Willy Strehler, Khalid Aljmor, Patrick Huber
Fotografische Dokumentation: Roberto Conciatori
Videodokumentation: Kristian Breitenbach
Öffentlichkeitsarbeit:
Claudia Toggweiler | enScène
Soundwalking
SOUNDWALKING ist ein Projekt von TRIO
Komposition/Sounddesign
Inszenierung/Dramaturgie/Textcollage
Fotografie/Musik
Klappertrockene Klänge, elektroverblasene Beats und sinngeschärfte Stimmen entführen den entdeckungslustigen Flaneur in die Zwischenwelten des Zürcher Industriequartiers. Bewegt von Musik, Erzählung und Fotografie wird er zum Solisten einer urbanen Partitur. Die Choreografie widmet sich der Entfaltung poetischer Perspektiven und lädt ein zur aktiven Erkundung des scheinbar Alltäglichen.
„Man fällt von einem Fuß auf den andern und balanciert diesen Vorgang. Kindertaumel ist in unserm Gehen und das selige Schweben, das wir Gleichgewicht nennen.“
Franz Hessel - Die Kunst Spazierenzugehen, 1929
Komposition, Sound Design: Matthias Tschopp
Inszenierung, Dramaturgie: Elena Morena Weber
Fotografie: Jürg Zimmermann
Musik: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann
Stimmen: Jim & Elio Gisler, Barbara Stoll
Textcollage: Elena Morena Weber
Gestaltung: Demian Bern